Blogstart mit fünf Tipps für Webworker (und andere)

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Gute Webentwickler sind in Deutschland heiß begehrt (und vergleichsweise rar gesät). Laut der IT-Arbeitsmarkt-Analyse 2015 von Webmasters Europe e.V. ist die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr sogar noch gestiegen. Da Spezialisten für Webdevelopment jedoch nicht auf Bäumen wachsen, bleiben viele Stellen offen. Die Folge: Die oftmals nicht optimal besetzten Entwicklerteams in Unternehmen und Agenturen arbeiten meist hart an der Grenze des Machbaren – und dies geht dann in aller Regel zu Lasten der Software-Qualität. Viele IT-Projekte scheitern auch einfach sang- und klanglos oder bleiben hinter den Erwartungen zurück. Eine unbefriedigende Situation, die sich negativ auf das Betriebsklima und die Stimmung innerhalb der Entwicklerteams auswirkt. Der Motivation ist das nicht sonderlich zuträglich. Dabei ist Team-Entwicklung angesichts der angespannten personellen Lage bei gleichzeitig immer größerem Bedarf an zukunftsweisenden Web-Lösungen heute eines der wichtigsten Stichworte. Kein Wunder also, wenn sich Webentwickler bisweilen … nun, sagen wir mal: ein wenig ausgepowert fühlen. Gut ist das nicht.

PHP-Schulung Seminare Workshop Team Training

Zusammenhalt im Team stärkt – auch darum geht es im neuen Blog von Entwicklungshilfe NRW, der das Angebot an PHP-Schulungen, Seminaren, Workshops und Trainings für Webdeveloper fortan ergänzen wird.

Damit ist im Großen und Ganzen der thematische Rahmen des hiermit vom Stapel gelaufenen Webentwickler-Blogs von Entwicklungshilfe NRW umrissen, der eine Ergänzung zu den PHP-Schulungen für Webdeveloper darstellen soll. Neben den branchenüblichen praktischen Tipps, Tricks und Tutorials rund um das Thema Webentwicklung wirst du hier in Zukunft auch Beiträge finden, die die nicht-technischen Aspekte deiner täglichen Arbeit als Webentwickler beleuchten. Ebenso wie mit den PHP-Schulungen von Entwicklungshilfe NRW ist es somit auch auf diesem Blog das Ziel, dich effektiv in deinem Job zu unterstützen und dir aktuelle Problemlösungen und andere für dich wichtige Informationen und Ratschläge zu liefern.

Fünf allgemeine Tipps für effizienteres Arbeiten

Zum „seichten“ Einstieg möchten wir dir fünf klassische Tipps für effizienteres Arbeiten geben, die so natürlich auch für alle anderen Berufsfelder gelten. In Anbetracht der oben beschriebenen Situation treffen sie auf Webentwickler heute jedoch in besonderem Maße zu.

1. Halte deine Pausenzeiten ein!

Wie eine repräsentative Befragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin von 2014 offenlegte, lässt rund jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland häufig seine Pausen ausfallen. Das ist kontraproduktiv. Denn einerseits ist dieser vermeintliche Zeitgewinn eine reine Illusion, da der Verzicht auf regelmäßige Erholungsphasen wegen der dadurch abfallenden Leistungskurve ein wahrer Produktivitätskiller ist – und anderseits belastest du damit auf Dauer deine Gesundheit. Du hilfst somit also weder dem jeweiligen Projekt und deinem Unternehmen noch dir selbst.

2. Vermeide übermäßiges Multitasking!

Nur 2,5 Prozent der Menschen sind sogenannte Supertasker und können ohne Qualitätsverlust mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen. Alle anderen sollten tunlichst die Finger davon lassen. Sonst steigt nicht nur deine Fehlerkurve signifikant an, sondern du läufst auch Gefahr, deinem Gehirn zu schaden, wie eine Studie ergeben hat. Außerdem ist Multitasking ein Kreativitätshemmer. Hier ist, sofern überhaupt möglich, eine klare Priorisierung deiner Aufgaben nötig.

3. Du musst lernen, auch mal nein zu sagen!

Klar, das ist meist leichter gesagt als getan. Aber wenn gute Gründe dafür sprechen, die sofortige Erledigung einer neuen Aufgabe auch mal abzulehnen, dann solltest du das unbedingt tun. Vor allem wenn dadurch eine andere wichtige Deadline definitiv nicht mehr einzuhalten ist. Gerade Berufseinsteiger tun sich hiermit natürlich etwas schwer. Aber am Ende des Tages bist du es, der einen auf den Deckel bekommt, wenn eine Aufgabe nicht fristgerecht fertiggestellt wurde und dadurch der Workflow im Team ins Stocken gerät. Nimm dir in solchen Fällen also die Zeit, überzeugende Argumente für dein Nein vorzutragen.

4. Kommuniziere ausreichend und eindeutig!

Eines der größten Probleme in Projekten ist unzureichende und fehlerhafte Kommunikation. Dies gilt nicht nur für die Kommunikation zwischen Projektleiter und Team, sondern auch für die „kleinteilige“ Projektkommunikation des Teams untereinander. Klar ist: Fehlende oder unsauber kommunizierte Informationen können ganze Fehler-Kaskaden in allen nachgelagerten Arbeitsschritten auslösen. Das kostet Zeit und Geld. Und Nerven sowieso. Daher solltest du dich immer bemühen, dich in ausreichendem Maße mit anderen auszutauschen und dabei auf eine unmissverständliche Ausdrucksweise zu achten. Wenn nötig, verschriftliche deine für den Rest des Teams wichtigen Informationen oder Fragen und nutze hierzu E-Mails oder kollaborative Kommunikationstools.

5. Stehe auch zu deinen Schwächen!

Das mag sich zunächst seltsam anhören, ist aber in der Teamarbeit von zentraler Bedeutung. Schließlich beherrscht nicht jeder alles in völliger Perfektion. Insofern ist es wichtig, dass du dir an deinen neuralgischen Punkten die passende Hilfe suchst. Dazu ist ein Team letztlich da. Also überwinde den inneren Schweinehund und bitte da um Unterstützung, wo du sie brauchst. Das gemeinschaftliche Projekt und Produkt gewinnt dadurch an Qualität – und außerdem stärkt gegenseitige Hilfestellung den Teamgeist!

Auch unsere praxisnahen PHP-Schulungen für Webentwickler sind förderlich für Teamgeist und Team-Entwicklung. Hier geht es zu unseren Seminaren und Workshops.

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Über den Autor

Andreas Quinkert ist PR-Freelancer und Fachblogger aus Duisburg. Neben Branchenthemen wie Public Relations, Social Media und Content Marketing zählt auch agiles Projektmanagement zu den Schwerpunkten des Content-Spezialisten.

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